Wenn man 50er-Jahre-mäßig am frühen Morgen zu Johnny Cash singend in der Küche herumtänzelt und einem die Zeit fehlt, einen Stapel superfluffiger Pancakes zu zaubern, schnappt man sich kurzerhand eine Mickey-Mouse-Müslischüssel. Möglicherweise. Bei solch einem Schmuddelwetter habe ich heute Morgen weder gesungen, noch ein Petticoat zum Frühstückmachen angezogen. Honey Loops schmecken aber trotzdem in der Mickey-Mouse-Schüssel am besten.
Käsekuchen, Pancakes und Haferbrei verdrehen mir den Kopf (auf sonderlich gute Art & Weise) und von meinem Frühstück könnte ich wohl eine gesamte Familie einen Tag über ernähren. Und weil's mir so viel Spaß bereitet, allmorgendlich in pulverigstem Mehlstaub aufzuwachen, werden euch hier die fluffigsten Dinge frisch aus dem Ofen serviert.
Dienstag, 12. Juni 2012
Mittwoch, 6. Juni 2012
Gewinn mit bits & breakfast und Petit Mouton!
| Pfirsichsaft, Blaubeertee... und auf dem Teller? |
Weil Untertitel unter Speisefotos schon genauso gehandhabt werden wie Outfitposts à la "Jacke: H&M, Rock: Zara, Schuhe: Flohmarkt, Hut: Vintage", setze ich eurer Tortur an dieser Stelle mal ein vorübergehendes (in Zukunft steht's natürlich wieder drunter) Ende. Denn jetzt seid Ihr dran: Was habe ich denn da heute Morgen gefrühstückt? Beim Anklicken könnt Ihr das Bild in einer etwas größeren Version sehen, vielleicht fallen euch die Zutaten dabei ja besser ins Auge.
Ein bisschen anstrengen müsst Ihr euer Köpfchen schon, einfache Bezeichnungen wie "Kuchen" genügen an dieser Stelle nämlich nicht. Eine vollständige Zutatenliste ist aber auch nicht vonnöten (doch nicht ausgeschlossen, dann könnt ich mir in Zukunft sogar die Rezepte sparen hihi).
Und was ist die Anstrengung wert? Gewinne, Gewinne, Gewinne! Für den- oder diejenigen, der/die mir bis zum 24. Juni als Kommentar auf diesem Blog oder als Mail an miss.juna@me.com sagen kann, was ich da aufgetischt habe, winken ein Muffinset und selbst gemachte Trinkhalme von Petit Mouton (klick). Den süßen DaWanda-Shop zur Website (klicke HIER) habe ich vor wenigen Wochen entdeckt und sofort meinen Warenkorb zum Bersten mit süßen Papierwaren gefüllt. Vom Gewinnspiel war Inhaberin Rebekka sofort hellauf begeistert und so gibt es nun solch schöne Dinge für euch:
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| Süße Muffinförmchen aus Papier (24 Stück) |
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| und 24 solcher niedlichen Papiertrinkhalme |
Meine Wunschliste ist auch wieder in einer ich-will-endlich-Sommer-und-eine-Grillparty-machen-Stimmung sichtlich länger geworden. Wenn euch das auch so gut gefällt wie mir, seid Ihr HIER (wieder klicken) genau richtig. Viel Spaß beim Stöbern und natürlich Raten! Mit den Farben der Gewinne überrascht euch Petit Mouton übrigens. Ist ja schließlich das Schönste am Beschenktwerden!
Montag, 4. Juni 2012
'I am on a whisky diet. I've lost three days already.' (Tommy Cooper)
Am Samstag beim Geschirr-Shopping (so weit ist's mit mir gekommen) entdeckt und sofort mitgenommen: Die BBQ Sauce von Jack Daniel's. Mit der kleinen Erinnerung, dass ich schon viel zu lange keinen Whiskey mehr getrunken habe. Wobei ich da weniger zu Jack Daniel's greifen würde.
Habt Ihr die Sauce schonmal ausprobiert? Habt Ihr vielleicht sogar Rezeptideen? Das Hamburger Wetter rät nämlich momentan weniger dazu, den Grill anzuwerfen...
Sonntag, 3. Juni 2012
Doppelter Apfel
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| Couscous mit Apfelstücken und Granatapfelkernen |
Sportwochenende Teil #2. Zur Vorbereitung diente cremiger Couscous mit eingekochten Apfelstückchen und Granatapfel. Übrigens mein Lieblingsobst. Wenn man nicht 15 Minuten für die Lösung der Kerne und 20 Minuten zum anschließenden Putzen der Küche bräuchte, um sie dann binnen 5 Minuten zu verschlingen, käme die mediterrane Frucht weitaus öfter auf meinen Tisch.
Fit in den Sonntag geht's mit
- 50g Couscous
- doppelter Spiegel Wasser im Topf
- ein halber Apfel klein geschnitten
- Granatapfelkerne
Wasser mit Couscous zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und abgedeckt 5 Minuten quellen lassen. Apfelstücke unterrühren. Erneut erhitzen, gut umrühren und wieder quellen lassen. Zum Schluss die Granatapfelkerne hinzufügen und nochmals kurz erwärmen.
Mit dieser Stärkung im Magen geht's heute zum Fit Fight und Ballett. Dieses Trainingsprogramm ist wohl so entscheidungsunfreudig wie ich. Schon als Kind bin ich andauernd in Baggyhosen auf meinem Skateboard durch die Stadt gefahren, um dann im Tutu zur Ballettstunde zu gehen. Ich fürchte, meine Entschlussaffinität ist im Laufe der Jahre sogar noch gesunken. Gib mir nie eine Speisekarte in die Hand, weil plötzlich alle Sachen so verlockend klingen, dass ich eine gefühlte halbe Stunde zwischen zwei Gerichten hin und her überlege. Dem Kellner sage ich in letzter Sekunde übrigens immer genau die Auswahl, die ich wenige Momente vorher verworfen hatte. Grundsätzlich. Und aus diesem Grund gibt es heute auch Fit Fight und Ballett.
Samstag, 2. Juni 2012
Gesundheit, du schon wieder.
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| Thymian-Hähnchen auf Granatapfel-Sonnenblumenkern-Spinat |
Sechs konsequente Wochen "morgen mache ich dann aber wirklich Sport" sagen, hinterlässt seine Spuren. Um Ausreden, mal wieder nicht zum Training zu gehen, bin ich selten verlegen. Heute habe ich dann aber wirklich Sport gemacht. So richtig echt. Und während mein Köpfchen nach zwei Stunden Fitness der Meinung war, bereits zwei Stunden zu lange Sport getrieben zu haben, bekam mein Körper so langsam Spaß an der Sache. Sich anschließend erschöpft im Bademantel ins Bett zu muckeln und einen Film zu schauen, ist wohl das Größte an der ganzen Anstrengung. Und weil mein Köpfchen meinem Körper an dieser Stelle dann auch mal einen Gefallen tun will, steigt das Verlangen nach gesundem Essen, damit sich die ganze Tortur auch lohnt.
Donnerstag, 31. Mai 2012
Mittwoch, 30. Mai 2012
Kuchen zum Frühstück
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| links: Pancake / rechts: Crepe / vorne: zuckersüßer Bolo |
So viele portugiesische Köstlichkeiten in Hamburg zu haben, ist durchaus etwas Feines. Am besten schmeckt so ein Bolo mit Zuckerkruste natürlich zum Frühstück. Dazu gibt's einen selbst gemachten Pancake und einen Crepe aus der M & S Bäckerei.
Der Bolo ist vom
Café Sul
Ditmar-Koel-Straße 10 (Portugiesenviertel)
(040) 31 79 74 86
cafe-sul.de
Dienstag, 29. Mai 2012
Eine Portion Stärkung, bitte.
Die vergangene Nacht habe ich vermutlich mehr geschlafen als alle vorigen Nächte des Pfingstwochenendes zusammen. Trotzdem bin ich müder als je zuvor. Meine Augenlider sind so unverschämt schwer, dass das Aufhalten schon zum Kraftsport zählen sollte, meine Schultern hängen affenartig nach unten (müssen Bleiblöcke sein) und meine Finger haben auf der Tastatur die Feinfühligkeit von Fischflossen. Kurz gesagt: Es ist Wochenstart.
Großartige Frühstückszubereitung war somit heute auch tabu. Es musste etwas Schnelles, Stärkendes her. Anschließend war ich putzmunter und so sitze ich nun auf der Arbeit und meine Augenlider sind so unverschämt schwer, dass das Aufhalten schon zum Kraftsport zählen sollte, meine Schultern hängen affenartig nach unten und meine Finger haben auf der Tastatur die Feinfühligkeit von Fischflossen.
Aber lecker war's.
Montag, 28. Mai 2012
Die kleinen Dinge
Glück äußert sich wohl in den verschiedensten Formen. Ich glaube, ich backe ganz besonders gern, wenn ich glücklich bin. Und besonders süß. Vermutlich symbolisiert das Backen und all der Schnickschnack um Blümchengeschirr und Muffinförmchen genau den Kitsch, der jeden Tag zuckersüß macht. An so einem langen Wochenende mit endlosem Sonnenschein, leckerem Essen und guter Musik ist Aufmunterung nicht wirklich nötig. Hoffnungslos kitschig bin ich aber offensichtlich trotzdem. Deswegen wird sich am frühen Morgen gleich die Backschürze umgebunden. Selbstverständlich NUR die Schürze.
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| Beteiligte am Platz: Superfluffy Mini Pancakes, Crepe, Marmorküchlein, Bonne Mamman Aprikosen- Konfitüre, Schwarzkirsch-Marmelade, Pfirsichstücke, Waldhonig und Latte Macchiato & Café au Lait to go |
Der Kaffee ist von der bezaubernden M & S Bäckerei gleich bei mir um die Ecke. Winziger, unscheinbarer Eingang, größte selbst gebackene Vielfalt drinnen. Und das Wunderbarste: Hier gibt's jeden Tag etwas anderes. Mal verströmt frisches Bauernbrot herrlichen Geruch, manchmal hat man noch das Glück, morgens eines der Omelett-Brötchen zu ergattern, dann wieder kann man nicht anders, als sich ein Stück vom cremigen Käsekuchen mit Blaubeeren mitzunehmen, obwohl man eigentlich nur einen Kaffee wollte. Diesmal prangte ein Stapel dünner Pfannkuchen auf der Theke. Und das, obwohl ich gerade zu Hause Pancaketeig angerührt hatte. Zumindest ein Pfannkuchen für sage und schreibe 1 Euro konnte aber wohl nicht schaden, um meinen eigenen Frühstückstisch zu versüßen.
Und meine kleinen superfluffy Pancakes waren in der Tat unglaublich superfluffy. Fast wie Kuchen. Süße Frühstücksbrötchenkuchen. Dadurch konnte man sie problemlos ein, zwei Tage aufbewahren. Nehme ich an. Der Teller war natürlich viel zu schnell leer, um diesen Versuch zu starten.
Ihr könnt's ja mal ausprobieren und berichten, wie sie nach 24 Stunden schmecken. Wetten, auch Ihr könnt nicht so lange warten? Here you go, das Rezept der verlockenden Ungeduld:
100g Mehl
2 Eier
1/2 Packung Backpulver
3 Esslöffel Zucker
so viel Milch, dass der Teig cremig wird, aber immer noch so fest ist, dass er am Löffel kleben bleibt
Nur noch alles gut verrühren und dann auf niedrigster Stufe braten und gehen lassen. Dauert dadurch ein wenig, bis sie fertig sind, dadurch sind sie aber auch innen schön fluffig und gehen wunderbar auf. Zumindest hier ist etwas Geduld nicht fehl am Platz. Bon Appetit!
Mittwoch, 23. Mai 2012
Feierabendsalat
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| Rosmarin-Gnocchi, gedünstete Cherrytomaten und geröstete Sonnenblumenkerne auf Feldsalat. Dazu Bauernbrot mit Frischkäse und kurz angebratenem Schinken |
Klingt nach Zutatenlisten-Schnickschnack schlechthin, ist im Grunde aber ein überaus schnell zubereiteter Feierabendsalat. Ich esse so ziemlich jederzeit. Kulinarischen Verlockungen gebe ich mich viel zu schnell hin. Mein Traummann würde mich wohl nachts um 4 Uhr wecken und fragen, ob wir eine Pizza bestellen. Das wäre mal was.
Bis dahin ist das erste, was ich nach Feierabend mache, eine kulinarische Stärkung zuzubereiten. Und wo ich gerade schon bei Pizza war: Die Idee mit den gerösteten Sonnenblumenkernen habe ich mir mal bei Joey's, dem Pizzalieferanten, abgeguckt. Die backen nämlich in die meisten ihrer Pizzaböden Sonnenblumenkerne rein. Schmeckt super. Seitdem röste ich sie zu vielen Gnocchi-, Reis- oder Couscouspfannen mit mediterranem Flair. Und weil ich alles gerne gebraten mag, kommen auch Tomaten und Schinken kurz auf den Herd.
Salatdressings mische ich grundsätzlich immer selbst. Wenn's schnell gehen soll, nehme ich einfach Naturjoghurt und rühre verschiedene frische Kräuter, Gewürze und getrocknete Tomaten ein. Diesmal konnte ich nicht um's Olivenöl umher. Original aus Griechenland, von meiner Mitbewohnerin aus dem Urlaub mitgebracht. Wenn ich jetzt noch Elan hätte, Ciabatta zu backen, wäre die Flasche nicht mehr lange gefüllt.
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